Wassertemperatur Ostsee – Durchschnittswerte aller Badeorte
Typische Wassertemperaturen der Ostsee nach Monat und Urlaubsort. Die Angaben basieren auf langjährigen Durchschnitts- und Orientierungswerten – nicht auf Live-Messungen.
Wassertemperatur Ostsee – Dein kompletter Überblick für 2026
Die Wassertemperatur der Ostsee schwankt je nach Jahreszeit zwischen eiskalten 2°C im Winter und angenehmen 23°C im Hochsommer. Anders als bei vielen allgemeinen Wetter-Apps findest du hier konkrete Durchschnittswerte für alle beliebten Badeorte der deutschen Ostseeküste – von Schleswig-Holstein über Mecklenburg-Vorpommern bis zu den Inseln Rügen, Usedom und Fehmarn.
Die Ostsee ist ein Binnenmeer mit geringem Salzgehalt und relativ flachem Wasser, was zu starken saisonalen Schwankungen führt. Im Frühsommer erwärmt sich das Wasser schneller als in der Nordsee, im Herbst kühlt es aber auch schneller ab. Besonders die flachen Boddengewässer und geschützten Buchten (z.B. Greifswalder Bodden, Achterwasser bei Usedom) erreichen früher höhere Temperaturen als das offene Meer.
Auf dieser Seite findest du die saisonalen Durchschnittstemperaturen für alle 12 Monate, eine detaillierte Übersichtstabelle aller Badeorte mit direkten Links zu spezifischen Wassertemperatur-Daten und ehrliche Empfehlungen, wann sich ein Badeurlaub an der Ostsee wirklich lohnt.
Wassertemperatur Ostsee – Durchschnittswerte aller Badeorte
Hier findest du die wichtigsten Badeorte der deutschen Ostseeküste mit ihren typischen Sommertemperaturen (Juli/August) auf einen Blick. Klicke auf einen Ort für detaillierte Monats-Daten:
Hinweis: Die angegebenen Temperaturen sind langjährige Durchschnittswerte für die Sommermonate Juli und August. Tatsächliche Temperaturen können je nach Wetterlage von den langjährigen Durchschnittswerten abweichen. Flache Buchten und Boddengewässer erwärmen sich schneller und erreichen oft 1-2°C höhere Temperaturen als das offene Meer.
Wassertemperatur Ostsee – alle 12 Monate im Überblick
Saisonale Durchschnittswerte für die gesamte deutsche Ostseeküste – damit du deinen Urlaub optimal planst.
Häufig gestellte Fragen zur Wassertemperatur Ostsee
Die wichtigsten Fragen rund um die Wassertemperatur der Ostsee – ehrlich beantwortet.
Wann ist die Ostsee am wärmsten?
Die Wassertemperatur der Ostsee ist im Juli und August am wärmsten, mit durchschnittlich 18–23°C. Die absolut wärmsten Temperaturen werden meist Mitte/Ende August erreicht, wenn sich das Wasser über den gesamten Sommer aufgeheizt hat. Flache Buchten und Boddengewässer (z.B. Greifswalder Bodden) erreichen dabei oft 22-24°C, während das offene Meer bei 19-21°C liegt.
Wie warm ist die Ostsee im Sommer?
Im Hochsommer (Juli/August) erreicht die Ostsee Wassertemperaturen zwischen 18 und 23°C – werden von vielen Badegästen als angenehm empfunden. Die genaue Temperatur hängt vom Ort ab: Flache Buchten und geschützte Bereiche sind wärmer (bis 23°C), während das offene Meer meist bei 19-21°C liegt. In sehr warmen Jahren können vereinzelt auch 24-25°C erreicht werden.
Kann man im September noch in der Ostsee baden?
Ja, im September ist die Ostsee mit 16-19°C für manche Badegäste noch angenehm, für andere bereits kühl. Der September ist ein Geheimtipp: Das Wasser ist noch sommerlich, die Strände leerer und das Wetter oft stabiler als im Juli. Viele Ostsee-Fans bevorzugen den Spätsommer gezielt wegen der angenehmeren Temperaturen an Land (nicht mehr so heiß) bei immer noch warmem Wasser.
Wo ist die Ostsee am wärmsten?
Die wärmsten Wassertemperaturen der Ostsee finden sich in flachen Buchten und Boddengewässern. Besonders warm: Greifswalder Bodden (zwischen Rügen und Festland), Achterwasser bei Usedom und die Flachwasserzonen vor Fehmarn. Diese Bereiche erwärmen sich durch die geringe Wassertiefe schneller und erreichen im Sommer oft 22-24°C – 2-3°C wärmer als das offene Meer.
Wie kalt ist die Ostsee im Winter?
Im Winter sinkt die Wassertemperatur der Ostsee auf 2-7°C. Januar und Februar sind die kältesten Monate mit durchschnittlich 2-4°C. In sehr kalten Wintern können flache Buchten und Boddengewässer sogar zufrieren. Baden ist dann nur für trainierte Eisbader und Winterschwimmer geeignet – für normale Badegäste definitiv zu kalt.
Ab wann kann man in der Ostsee baden?
Die Badesaison an der Ostsee beginnt üblicherweise Ende Mai / Anfang Juni, wenn die Wassertemperaturen 16-18°C erreichen. Hartgesottene starten schon im Mai bei 11-15°C. Für die meisten Badegäste sind die Temperaturen ab Mitte Juni (17-19°C) bis September (16-19°C) am angenehmsten. Juli und August mit 19-23°C sind die klassischen Bademonate.
Ist die Ostsee wärmer als die Nordsee?
Ja, im Sommer ist die Ostsee meist 2-3°C wärmer als die Nordsee. Die Ostsee ist ein fast geschlossenes Binnenmeer mit geringem Wasseraustausch und erwärmt sich dadurch schneller. Während die Nordsee im Hochsommer 17-19°C erreicht, liegt die Ostsee bei 19-22°C. Im Winter sind beide ähnlich kalt (2-6°C).
Warum ist die Ostsee manchmal so kalt?
Bestimmte anhaltende Windlagen können warmes Oberflächenwasser aus Küstenbereichen wegtransportieren. Dann kann kälteres Wasser aus tieferen Schichten nachströmen. Stärke und Dauer hängen von Küstenverlauf, Windrichtung und Wetterlage ab. Dieses Phänomen nennt sich "Upwelling" und tritt nur bei passenden lokalen Wind- und Küstenbedingungen auf.
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